Projekt-Management ist auch Chancen- und Risikomanagement

Als Projektmanagement bezeichnet man das Planen, Steuern und Kontrollieren von Projekten. Projekte sind i.d.R. zeitlich befristet. Viele Begriffe und Verfahrensweisen im Projektmanagement sind mittlerweile etabliert und standardisiert.

 

Der Projektmanager hat die Aufgabe, die Erwartungen der Stakeholder an das Projekt so weit wie möglich zu erfüllen. Als Stakeholder bezeichnet man dabei jede Person oder Organisation, deren Interessen durch den Verlauf oder das Ergebnis des Projekts betroffen sind. Die für die Erhebung der Erwartungen meist verwendete Methode ist die Projektumfeldanalyse.

 

Die Leitung des Projekts liegt beim Projektmanager, der häufig auch Projektleiter genannt wird. Er ist gegenüber dem Auftraggeber für das Projekt verantwortlich und berichtspflichtig. Gegenüber dem Projektteam ist er sachlich, aber nicht disziplinarisch weisungsberechtigt. Der Projektmanager bewegt sich dabei zwischen drei Größen, die von den Stakeholdern oft unterschiedlich und evtl. widersprüchlich gesehen werden:

  • Zeit: Projektdauer und Termin
  • Kosten
  • Inhalt, Umfang und Qualität des Projekts und seiner Ergebnisse.

 

Um den Projekterfolg zu gewährleisten, muss der Projektmanager also zunächst die Interessen der Stakeholder transparent machen und dann gemeinsam mit ihnen eine Projektplanung erstellen. Letztendlich wird mit dem Auftraggeber eine Priorität dieser Größen festgelegt, auf der dann die Projektsteuerung aufgebaut wird. Das Projektreporting beschreibt dazu im Projekt (oder die einzelnen Ergebnistypen des Projekts) den Fortschritt immer in Bezug auf diese drei Größen.

 

Projektmanagement ist immer auch Risiko- oder Chancenmanagement; denn in jedem Projekt treten ungeplante Situationen auf.

 

 

(Auszüge basierend auf Wikipedia / Mai 2013)

 

 

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