Gründungsberatung - Auf dem Weg zum Entrepreneur

Ein Unternehmen zu gründen oder sich als Freiberufler selbstständig zu machen ist ein Ereignis im Leben, was Angestellte in ihrem privaten oder beruflichen Umfeld als Ausnahmeereignis erleben. Sich damit zu befassen wird im persönlichen Bereich nahezu einmalig sein.

 

Denn es ist eine Herausforderung mit offenem Ausgang hinsichtlich des Erfolges und grundsätzlich hohem persönlichen Einsatz.

 

Von der Anstellung zur Selbstständigkeit - was kommt auf mich zu ?

Unternehmensgründung ist im wesentlichen die mentale Auseinandersetzung mit einer umfassenden und komplexen Aufgabenstellung. Von dieser hängt aber gleichzeitig die eigene Zukunft (und der Familie sowie dieder zukünftigen Mitarbeiter) ab und hat unmittelbar starken Einfluss: die berufliche Tätigkeit ändert sich deutlich und wird um neue Inhalte erweitert, die zwangsweise auch neue Felder betreffen und deren Expertise noch fehlt.; Beispiel:  Rechtsfragen zur Gründung für ausgebildete und erfahrene Techniker/ Ingenieure.

 

Die zukünftigen, persönlichen Einnahmen für den Lebensunterhalt hängen von diesem Gründungsvorhaben ab, sind aber dennoch zu Beginn der Gründung nur eine Planungszahl; sie wurde nach außen plausibel vorgestellt und von Dritten akzeptiert.

 

Nach dem persönlichen Beschluss zur Gründung folgt eine Entscheidungs- und Planungsphase, die bis zu ein Jahr dauern kann. Ist dann der erste Schritt in die Selbstständigkeit und Marktpräsenz getan, beginnt eine Zeit voller Veränderungen bei hoher Unsicherheit in das Ergebnis: wird das Produkt vom Markt angenommen ?  Wann ist der breite Durchbruch im Markt gelungen ist?.

 

Es folgen weitere Jahre mit täglich hohem Einsatz und einer Zeit der Unsicherheit: persönlich nicht mehr der Experte für Technik, aber auch noch nicht der Experte Unternehmer.

Doch zunehmend kommen die Erfolge und wächst die Bestätigung der Gründungsidee.

 

Der Blick zurück - nach Jahren-   vermittelt die Bestätigung der Idee und des seinerzeit gefassten Beschlusss zur Selbstständigkeit. Mit Befriedigung zum eigenen Mut und zur geleisteten Ausdauer.

 

 

Unser Angebot

Der Begriff Entrepreneurship beschreibt inhaltlich sehr gut den Unterschied einer Tätigkeit als abhängig Beschäftigter von der des Selbstständigen und/oder Unternehmers. Unternehmertum setzt deshalb im wesentlichen die persönliche Befähigung und das Verhalten voraus, diese Rolle einzunehmen und die Aufgaben eigenverantwortlich und in Eigenregie zu erledigen.

 

Der Businessplan kann kompetent mit externer Unterstützung selbst erstellt werden. Sich selber als fähig zur Selbstständigkeit per Handlung zu erklären bedarf dazu der sorgfältigen Auseinandersetzung mit sich und der Geschäftsidee. Geschäftsideen kann man austauschen, die unternehmerische Fähigkeit im Grundsatz nicht.

 

Aber: Gründungsinteressierte können trainieren, methodisch lernen und sich in ihren Fähigkeiten weiterentwickeln. Sie können und sollen praktisch prüfen, ob für sie die Aufgaben des Unternehmers mit einer gewissen Leichtigkeit lösbar sind.

 

Hier liegt der Schwerpunkt der Gründungsberatung unseres Instituts: die Vermittlung einer Kompetenz zur Gründungsentscheidung und Entwicklung zur existenziellen Selbstständigkeit. Ergebnis kann aber auch sein, sich auf eine leitende Position in Anstellung zu konzentrieren.

 

 

Nutzen Sie für Ihre Gründung unsere beruflichen Erfahrungen

  • Innovations- und Gründungsberatung seit über 20 Jahren mit unterschiedlichsten Kunden und Aufgabenstellungen sowie
  • Begutachtung von Businessplänen in zwei NRW-Gründungswettbewerben seit 2001.

Informationen zum Thema

KfW ECONOMIC RESEARCH           Studie /  April 2013

 

HEMMNISSE IM GRÜNDUNGSPROZESS  -  GRÜNDER UND VERHINDERTE GRÜNDER

 

Eine Gründung vollzieht sich als Prozess, der nicht in jedem Fall erfolgreich zu Ende geführt werden muss. Wie die Daten des KfW-Gründungsmonitors zeigen, zieht die große Mehrheit der Bevölkerung eine mögliche Selbstständigkeit nicht in Betracht.

 

Rund 3 % der Bevölkerung haben pro Jahr in den Jahren 2008 bis 2011 eine Gründungsplanung abgeschlossen.

Von diesen hat rund die Hälfte die Gründungspläne verworfen (verhinderte Gründer), während die andere Hälfte das Gründungsvorhaben umgesetzt hat (Gründer).

 

Ob der Gründungsprozess erfolgreich abgeschlossen wird, ist auch davon abhängig, ob der potenzielle Gründer in der Lage ist, die dabei auftretenden Schwierigkeiten und Probleme zu meistern.  Sowohl bei Gründern als auch verhinderten Gründern sind die sozialen und finanziellen Risiken unter den Top 3 von zehn untersuchten Gründungshemmnissen hinsichtlich betriebswirtschaftlicher und Risikoaspekte zu finden.

1-2-3-futuresteps ist ein Synonym für eine Denk- und Handlungsweise,

um in einem Markt handlungsfähig zu bleiben!